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Die Ärzte
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- Ich eß' Blumen
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Wilhelm Busch
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- Bis auf weiters
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| Thomas D. |
- Lektionen
in Demut
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| Keimzeit |
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Das Nashorn Emma
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| Reinhard
Mey |
-
Die Würde des Schweins ist unantastbar
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Hasengebet
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| Christian Morgenstern |
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Auf
dem Fliegenplaneten
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Möwenlied
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Anto-logie
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Die
Mausefalle
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| Nina
Hagen |
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Tiere
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| Lene
Lowich + Nina Hagen |
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Don't kill the animals
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| Rainer Maria Rilke |
- Der Panther
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WILHELM BUSCH
Bis auf weiters
Das Messer blitzt, die Schweine
schrein,
Man muß sie halt benutzen,
Denn jeder denkt: Wozu das Schwein,
Wenn wir es nicht verputzen?
Und jeder schmunzelt, jeder nagt
Nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst Pfui Teufel! sagt
Zum Schinken aus Westfalen.
CHRISTIAN MORGENSTERN
Auf dem Fliegenplaneten
Auf dem Fliegenplaneten,
da geht es dem Menschen nicht gut:
Denn was er hier der Fliege,
die Fliege dort ihm tut.
An Bändern voll Honig kleben
die Menschen dort allesamt,
und andre sind zum Verleben
in süßliches Bier verdammt.
In einem nur scheinen die Fliegen
dem Menschen vorauszustehn:
Man bäckt uns nicht in Semmeln,
noch trinkt man uns aus Versehn.
Möwenlied
Die Möwen sehen alle aus,
als ob sie Emma hießen.
Sie tragen einen weißen Flaus
und sind mit Schrot zu schießen.
Ich schieße keine Möwen tot,
ich laß sie lieber leben -
und füttre sie mit Roggenbrot
und rötlichen Zibeben.
O Mensch, du wirst nie nebenbei
der Möwe Flug erreichen.
Wofern du Emma heißest, sei
zufrieden, ihr zu gleichen.
Anto-logie
Im Anfang lebte, wie bekannt,
als größter Säuger der Gig-ant.
Wobei gig eine Zahl
ist, die
es nicht mehr gibt, - so groß war sie!
Doch jene Größe schwand wie
Rauch.
Zeit gabs genug - und Zahlen auch.
Bis eines Tags, ein winzig
Ding,
der Zwölef-ant das Reich empfing.
Wo blieb sein Reich? Wo blieb
er selb? -
Sein Bein wird im Museum gelb.
Zwar gab die gütige Natur
den Elef-anten uns dafur.
Doch ach, der Pulverpavian,
der Mensch, voll Gier nach seinem Zahn,
erschießt ihn, statt ihm Zeit
zu lassen,
zum Zehen-anten zu verblassen.
O >Klub zum Schutz der
wilden Tiere<,
hilf, daß der Mensch nicht ruiniere
die Sprossen dieser
Riesenleiter,
die stets noch weiter führt und weiter!
Wie dankbar wird der Ant dir
sein,
läßt du ihn wachsen und gedeihn, -
bis er dereinst im Nebel
hinten
als Nulel-ant wird stumm verschwinden.
Rainer Maria Rilke
Der
Panther
Sein Blick ist vom Vorübergehn
der Stäbe
So müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig
starker Schritte,
Der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
In der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang
der Pupille
Sich lautlos auf. - Dann geht ein Bild hinein,
Geht durch der Glieder angespannte Stille -
Und hört im Herzen auf zu sein.
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